Schulter an Schulter – ein klares Bündnis jenseits der Silos

Wie würden Sie folgende Frage beantworten:
„Wenn ich könnte, was würde ich in meinem Unternehmen sofort ändern?“

Ich höre fast immer:
„Ich würde die Konflikte untereinander und das Silo-Denken in meinem Unternehmen abschaffen. Mir ist zwischen den Abteilungen zu viel Sand im Getriebe. Meine Führungskräfte beschweren sich über andere Kollegen, und ich habe das Gefühl, sie sind mehr mit Kompetenzgerangel und Machtspielchen beschäftigt als mit der Qualität und dem Verkauf unserer Produkte. Das ist anstrengend – für alle. Und es nervt!“

In herausragend erfolgreichen Unternehmen arbeiten die Menschen auf allen Ebenen zusammen. Im Idealfall könnte das so aussehen: Der ehrgeizige Außendienst hat einen direkten Draht zum detailverliebten Techniker. Sie reden miteinander, unterstützen sich, stimmen sich ab und haben ein gemeinsames Ziel: höchste Zufriedenheit des Kunden. Sie respektieren sich und sind in der Lage, ihre unterschiedliche Spezialisierung gemeinsam für den Kunden einzubringen. Kompetenzen und Unterschiede werden geschätzt. Der Techniker wird rechtzeitig eingebunden – beispielsweise über eine virtuelle Zuschaltung an der richtigen Stelle im Verkaufsgespräch. Jeder arbeitet kompetent auf seiner Position. An den entscheidenden Stellen greifen die Stärken der Einzelnen ineinander – gemeinsam und zusammen – im Sinne und zum besten des Unternehmens. Was wäre, wenn die MitarbeiterInnen voneinander lernen und Schulter an Schulter einen konstruktiven Zugang zueinander finden würden?

Was wäre wenn alle MitarbeiterInnen die Möglichkeit hätten, sich besser kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu finden und zu schaffen? Dann wären alle bereit, für einander zu arbeiten!

Natürlich sind Effektivität und Effizienz wichtige Grundlagen der Prozessleitplanken. Darüber hinaus sind jedoch auch das Interesse und das Verständnis für die Arbeit der KollegInnen von hoher Wichtigkeit – und an der Person als Mensch.

Lassen Sie uns reden.